one life – one trip
Kochen unterwegs – zwischen Tankstelle, Supermarkt und Gaskocher
Unser Kochgeschirr für die Motorradreisen
Wer mit dem Motorrad reist, weiß: Platz ist Luxus, Komfort ist relativ, und Hunger kommt schneller als man denkt.
Kochen unterwegs ist bei uns kein romantisches Lagerfeuer-Event, sondern eher: „Was haben wir noch, was ist nicht abgelaufen,
und wie kriegen wir das heiß?“ Also impovisierte Campingküche mit Charakter. Das erfordert einfache Campingrezepte mit wenigen Zutaten.
Wir haben kleine, zusammenfaltbare 🔗Campingstühle*
mit, die eher an Kinderstühle erinnern und einem kleinen klappbaren 🔗Campingtisch*
mit sehr kleinem Packmaß.
Eigentlich schon recht viel Luxus auf dem Motorrad und das wird auch oft im Gelände von uns verflucht. Alles was nicht in die Taschen passt,
spannen wir außen mit einem Netz mit. So manches Mal haben wir uns Knoblauch in ganzen Zöpfen mitnehmen können
Unsere Küche: kompakt, robust, bewährt
Wir kochen mit einem 🔗Campingkocher*, der schon mehr Länder gesehen hat als mancher Reisepass. Dazu ein Topf, Besteck, Mini-Tellerchen
und ein schönes Taschenmesser - das war's. Alles erinnert an eine kleine Kinderküche. Kein Schnickschnack, kein Thermomix.
Wenn's windet, wird mit dem Helm Windschutz gebaut. Improvisation ist Teil des Konzepts.
Wir kochen nicht für Instagram. Wir kochen, weil wir Hunger haben. Und weil Tankstellen-Baguette auf Dauer nicht glücklich macht.
Essen mit Blick auf die Berge, das Meer oder die staubige Straße irgendwo in Albanien - das ist der Luxus, den wir uns leisten.
Kochen unterwegs ist bei uns kein Hobby, sondern Teil des Überlebens. Aber ehrlich: Es macht Spaß. Weil man draußen ist.
Weil man kreativ wird. Und weil man am Ende satt ist - meistens sogar zufrieden.
Unser Sandwichmaker - das gusseiserne Biest auf dem Gaskocher für unterwegs
Manche Leute nehmen einen Gaskocher mit. Wir auch. Aber das wahre Herzstück unserer mobilen Küche ist: der
🔗Sandwichmaker*.
Kein elektrisches Plastikteil aus dem Baumarkt, sondern ein massives Ding aus Gusseisen. Schwer, unzerstörbar und bereit für alles,
was heiß werden soll.
Ursprünglich gedacht für Sandwiches - klar. Aber wir wären nicht wir, wenn wir ihn nicht zweckentfremden würden. Spiegelei? Läuft.
Rumpsteak, Muscheln, Fisch? Kein Problem. Gemüse, Wraps alles schon passiert. Und das Beste: Wir legen ihn einfach direkt auf den
Gaskocher. Meistens müssen wir ihn auch festhalten. Kein Strom, kein Adapter, keine Diskussion. Einfach drauf, Feuer an, zusammenklappen,
fertig. Wenden - ein Kinderspiel! Da man ihn von beiden Seiten nutzen kann.
Die ersten Versuche waren… sagen wir mal: experimentell. Der Gaskocher lief, der Sandwichmaker hat geglüht, und wir standen
daneben mit einem Bier und einem Becher Wein in der Hand und fragten uns, ob das jetzt gleich schmilzt oder brennt.
Hat's nicht. Stattdessen gab's Grillstreifen, Röstaromen und das gute Gefühl, dass man mit ein bisschen Mut und Gusseisen
fast alles hinkriegt.
Mittlerweile ist das Teil unser treuer Begleiter. Er braucht keinen Helm, aber er hat Charakter. Und wenn er mal nicht überläuft, liegt's
meistens daran, dass wir ihn mit Käse überfordert haben. Passiert.
Also ja - man kann unterwegs auch mit einem Sandwichmaker kochen. Man muss nur ein bisschen verrückt sein. Und das sind wir sowieso.
Zumindest meinen dies einige Leute von uns.
Wenn du wissen willst, wie wir mit Gaskocher und Sandwichmaker durch Albanien gekommen sind - schau in unsere Reiseberichte!